Hauptinhalt

Über uns

Neue Deichlinie in Dresden-Gohlis
Hochwasserschutz ist eine hoheitliche Aufgabe der Landestalsperrenverwaltung. Für die neue Hochwasserschutzlinie im Dresdner Westen investierte der Freistaat Sachsen rund 39 Millionen Euro. Das Projekt wurde gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).  © Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Luftbild: Foto+Co Peter Schubert

Die Landestalsperrenverwaltung wurde 1992 als erster Staatsbetrieb in Sachsen gegründet. Sie gehört zum Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft und führt eine Vielzahl an hoheitlichen Aufgaben aus. Welche das sind, ist im sächsischen Wassergesetz festgelegt. Dafür stellt die sächsische Staatsregierung der Landestalsperrenverwaltung die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung. Andere nichthoheitliche Aufgaben werden durch Entgelte gedeckt.

Der Hauptsitz des Staatsbetriebes ist in Pirna (Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge). Fünf regionale Betriebe betreuen zudem vor Ort Stauanlagen und Fließgewässer in der Zuständigkeit der Landestalsperrenverwaltung.

Der Staatsbetrieb wird von einem Geschäftsführer geleitet, als Aufsichtsorgan der Landestalsperrenverwaltung fungiert ein Verwaltungsrat.

Heinz Gräfe, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung Sachsen  © Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Britta Andreas

Heinz Gräfe wurde am 5.Juli 1955 in Lörrach geboren. Nach dem Abitur 1974 in Rheinfelden studierte er Physik und Geowissenschaften an der Universität Freiburg. Im Anschluss daran erfolgte ein Zusatzstudium Ökologie mit dem Abschluss Diplom an der Universität Essen.

Seine berufliche Laufbahn begann Heinz Gräfe 1985 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Guderian am Institut Angewandte Botanik der Universität Essen mit dem Schwerpunkt Waldschadensforschung. 1986 wechselte er in die institutsübergreifende Arbeitsgruppe Umweltbewertung. 1987 gründete er als Geschäftsführer das Ingenieurbüro Umweltbewertungszentrum Essen mit den Arbeitsfeldern Klima- und Lufthygiene sowie Bodenschutz. Einen Wechsel in die Schweiz bedeutete 1988 die Berufung als stellvertretender Leiter der Abteilung Immissionen und Meteorologie an das überkantonale Lufthygieneamt nach Basel. Schwerpunkte seiner Tätigkeiten waren die Entwicklung des kantonsübergreifenden Luftreinhalteplans sowie der Aufbau des neuen Immissionsmessnetzes der beiden Kantone.

Im September 1993 übernahm er im Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie die Abteilung Luft, Lärm, Chemikalien, Bio- und Gentechnologie, in die später der Bereich Strahlenschutz integriert wurde. Ab 2001 war er außerdem verantwortlich für die Abteilung Wasser, die er 2002, erweitert um die Bereiche Altlasten und Abfall, übernahm. In dieser Zeit erfolgte die Konzeption und Realisierung des Sächsischen Landeshochwasserzentrums.

Von August 2008 bis Juli 2015 war er ständiger Vertreter des Präsidenten und Leiter der Präsidialabteilung des neu errichteten Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Seit dem 1. August 2015 ist er Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung.

Die Zentrale der Landestalsperrenverwaltung in Pirna
Die Zentrale der Landestalsperrenverwaltung Sachsen in Pirna  © Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Britta Andreas

Die Zentrale der Landestalsperrenverwaltung hat ihren Sitz in Pirna. Hier werden strategische und übergreifende Aufgaben gebündelt und bearbeitet. Außerdem wird hier die Zusammenarbeit mit den Betrieben und dem Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft koordiniert. In Pirna sind der Fachbereich Verwaltung / Finanzen sowie die Referate der Fachbereiche Wasserwirtschaft und Betrieb angesiedelt.

Stabsstellen
Die Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit untersteht dem Geschäftsführer direkt. Die Stabsstelle Innenrevision ist beim Fachbereich 1: Verwaltung / Finanzen angesiedelt.

Der Fachbereich 1: Verwaltung / Finanzen
In diesem Fachbereich werden alle wesentlichen betriebs- und personalwirtschaftlichen sowie rechtlichen Vorgänge bearbeitet. Ihm obliegt die kaufmännische Führung und Steuerung der Landestalsperrenverwaltung. Zum Fachbereich 1 gehören die Referate Personal und Organisation, Finanzwesen / Buchhaltung sowie Controlling / NSM / externe Prüfungen und das Referat Recht/Vertragswesen.

Der Fachbereich 2: Wasserwirtschaft
Zum Fachbereich Wasserwirtschaft gehören sechs Fachreferate in der Pirnaer Zentrale, in denen grundlegende fachtechnische Aufgaben gelöst werden. Das Referat Wassermenge ist unter anderem für Aufgaben im Bereich Hydrologie und Talsperrenbewirtschaftung zuständig. Zu diesem Referat gehört auch die Talsperrenmeldezentrale, die ständig in engem Kontakt mit dem Landeshochwasserzentrum steht. 

Das Referat Wassergüte beschäftigt sich mit der Wasserqualität der Stauanlagen und Zuflüsse und das Referat Technische Überwachung beschäftigt sich mit der Kontrolle der Bauwerke. Die fachtechnische Begleitung von Bauprojekten erfolgt im Referat Wasserbau / Management Großprojekte. Im Referat EU-Richtlinien / Naturschutz werden unter anderem die Hochwassergefahrenkarten erarbeitet. Den Gesamtüberblick über alle Gewässer, Talsperren, wasserwirtschaftliche Anlagen und Anlagenteile, die zur Landestalsperrenverwaltung gehören, hat das Zentrale Asset Management.

Der Fachbereich 3: Betrieb
Zum Fachbereich Betrieb gehören die fünf regional angesiedelten Betriebe der Landestalsperrenverwaltung. Sie erfüllen unsere wasserwirtschaftlichen Aufgaben vor Ort an den Gewässern und Anlagen der Landestalsperrenverwaltung. In der zentralen Betriebssteuerung erfolgt die Planung von Bauprojekten. Das Referat IT-Koordinierung und Fachverfahren ist ebenso Teil des Fachbereiches Betrieb.

Die Mitarbeiter der Flussmeisterei Leipzig
Mitarbeiter der Flussmeisterei Leipzig  © Lansdestalsperrenverwaltung Sachsen

Die Landestalsperrenverwaltung ist mit fünf regionalen Betrieben in ganz Sachsen vertreten. Diese betreuen die Stauanlagen, Gewässer und Hochwasserschutzanlagen vor Ort. Die meisten Betriebe sind in die Betriebsteile Bau, Stauanlagen und Fließgewässer gegliedert. Dazu gehören außerdem jeweils mehrere Fluss- und Staumeistereien sowie die Untersuchungsstellen der Landestalsperrenverwaltung.

Um die Region Oberes Elbtal mit der Stadt Dresden und den Landkreisen Meißen, Sächsische Schweiz - Osterzgebirge und einem Teil des Landkreises Bautzen kümmert sich der Betrieb Oberes Elbtal. Der Betrieb Freiberger Mulde / Zschopau ist verantwortlich für die Stadt Chemnitz, den Erzgebirgskreis und den Landkreis Mittelsachsen.

Für einen Teil des Landkreises Mittelsachsen sowie die Landkreise Nordsachsen, Leipziger Land und die Stadt Leipzig ist der Betrieb Elbaue / Mulde / Untere Weiße Elster zuständig. In Südwestsachsen ist der Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster aktiv. Zum ihm gehören der Landkreis Zwickau, der Vogtlandkreis und ein Teil des Erzgebirgskreises. Die Region Ostsachsen mit den Landkreisen Bautzen und Görlitz wird vom Betrieb Spree / Neiße betreut.

Weitere Informationen zu unseren regionalen Betrieben und den Untersuchungsstellen finden Sie unter:

zurück zum Seitenanfang