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Hochwasserschutz

Hochwasserschutzanlage in der Dresdner Altstadt beim Hochwasser 2013
Die Dresdner Altstadt behielt beim Junihochwasser 2013 trockene Füße. Die 3,5 Kilometer lange Hochwasserschutzline wurde zwischen 2006 und 2011 gebaut.  © Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Dr. Stefan Dornack

In den vergangenen Jahrhunderten war der Freistaat immer wieder von Hochwasser betroffen, so zum Beispiel im März 1845, im Juli 1927 oder im Juli 1954. Die bisher größte Hochwasserkatastrophe ereignete sich in Sachsen jedoch im August 2002. Im kurzen Abstand folgten Hochwasser im März 2006, im August und September 2010 sowie im Juni 2013.

Das Augusthochwasser 2002 allein verursachte rund 9.400 Schäden an den großen Flüssen in Sachsen und etwa 8.900 Schäden an kleineren Bächen. Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen begann kurz nach dem Rückgang des Hochwassers mit der Schadensbeseitigung. Gleichzeitig wurden für alle Gewässer 1. Ordnung und die Bundeswasserstraße Elbe Hochwasserschutzkonzepte aufgestellt.

In den Konzepten wurden mehr als 6.000 Maßnahmenkomplexe vorgeschlagen, die nach einer Priorisierung seit 2006 umgesetzt werden. Im Jahr 2016 wurden die Konzepte in Hochwasserrisikomanagementpläne überführt und zu 749 Projekten zusammengefasst. Mehr als zwei Milliarden Euro hat der Freistaat Sachsen seit 2002 in den Hochwasserschutz investiert.

Eine absolute Sicherheit gegen Hochwasser gibt es allerdings nicht. Daher muss jeder, der an einem Fluss lebt oder dort Eigentum hat, sich seiner Gefährdung bewusst sein und auch selbst vorsorgen. Um Schäden gering zu halten, sollten Bauwerke, technische Gebäudeausstattung und Grundstücke an mögliche Überflutungen angepasst werden.

Die Seiten zum Thema Hochwasserschutz werden derzeit überarbeitet. Weitere Inhalte folgen bald.

Themenkarte der Landestalsperrenverwaltung

Auf unserer Themenkarte finden Sie unter anderem die Stauanlagen und Hochwasserschutzprojekte der Landestalsperrenverwaltung, aber auch die Zuständigkeitsbereiche unserer Betriebe sowie deren Flussmeistereien.

Schreitbagger im Einsatz an der Großen Röder
© Landestalsperrenverwaltung Sachsen

Die LTV vor Ort

Die Landestalsperrenverwaltung muss immer schnell dort sein, wo sie gerade gebraucht wird. Deshalb sind unsere Mitarbeiter in ganz Sachsen vertreten: in den Flussmeistereien, Staumeistereien, Untersuchungsstellen und den Betriebszentralen.

Screenshot Talsperrenmeldezentrale
© Landestalsperrenverwaltung, Fotograf Jan Gutzeit

Talsperrenmeldezentrale

Die aktuellen Füllstände der Talsperren finden Sie auf den Seiten der Talsperrenmeldezentrale. Die Daten werden mehrmals täglich aktualisiert.

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