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EFRE-Projekte

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Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen realisiert viele Bauprojekte mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Bilder zu den einzelnen Projekten.

Gewässer Elbe
Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Oberes Elbtal
Am Viertelacker 14
01259 Dresden

Vorhabenszeitraum 2008 bis 2023
Bauzeit 2014 bis 2019
Baufirma

Swietelsky Baugesellschaft mbH

Förderzeitraum
2007-2013

FV-Ident-Nr.: 101340030
Planung von Leistungsphase 2 bis 5

Förderzeitraum
2014-2020

FV-Ident-Nr.: 102710052
Planung ab Leistungsphase 7 und Bau M 67

 

Ziel des Vorhabens

Mit dieser Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Ortschaft Cossebaude der Landeshauptstadt Dresden sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Das Vorhaben setzt die Maßnahme M 67 namens »Dresden-Cossebaude: 2. Deichlinie vor Bebauung« des Hochwasserschutzkonzeptes Elbe baulich um. Sie schließt sich an die Maßnahme M60 namens »Dresden-Stetzsch/Gohlis: Erhöhung/Ertüchtigung des bestehenden Deiches« an. Mit dem Vorhaben soll der Stadtteil Cossebaude zukünftig bis zu einer statistisch einmal in 100 Jahren auftretenden Abflussmenge von 4.370 Kubikmeter pro Sekunde, welche einem Pegel von 9,24 Metern in Dresden entspricht, geschützt werden. Das Vorhaben befindet sich auf der linken Elbseite ca. von Elbkilometer 66,8 bis 68.

Hier wurde ein ca. 1,5 Kilometer langer Deich auf einer neuen Trasse hergestellt, der unterhalb der Ortslage Gohlis an die Hochwasserschutzwand anschließt und bis an den Ringdamm des unteren Speicherbeckens des Pumpspeicherkraftwerks Niederwartha reicht.

Auf der Landseite des Deiches ist ein durchgehender Deichverteidigungsweg angelegt. Der Deich hat drei Überfahrten für Rad- bzw. landwirtschaftlichen Verkehr bekommen. Zur Binnenentwässerung wurde ein Siel sowie in Nähe des Bades in Cossebaude ein Pumpenschacht errichtet. In diesem wird bei Hochwasser ansteigendes Grundwasser abgepumpt und über einen 1,7 Kilometer langen Graben in die Elbe geleitet.

In den beiden in Gohlis errichteten Hochwasserpumpwerken Grüner Weg und Dorfstraße wurde die wassertechnische und elektrische Ausrüstung installiert.

Zur bestmöglichen Sicherstellung der Funktionsfähigkeit und Energieversorgung dieser Anlagen dient ebenfalls die neu errichtete Mittelspannungsanlage an der Bundesstraße B6 als Redundanz.

Als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für Eingriffe, die durch den Bau der Hochwasserschutzanlage verursacht wurden, erfolgte eine Beräumung und Vertiefung der im Elbevorland befindlichen Lache in Gohlis sowie auf kleineren Flächen die Pflanzung von neuen Gehölzen in Gohlis und Cossebaude.

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes Stetzsch-Gohlis-Cossebaude belaufen sich auf rund 39 Millionen Euro. Rund 13,2 Millionen Euro entfallen auf den Neubau des Deiches Cossebaude im Förderzeitraum von 2014 - 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Petra Düring)

Bauschild Deich Cossebaude

Bauschild
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Fotograf: Peter Schubert, foto.aero)

Deich Cossebaude im Bau, Dezember 2014

Luftbild einer Landschaft mit Fluss, Wiesen, Stadt und See
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Petra Düring)

fertiggestellter Deich mit Entwässerungsgraben

Blick auf einen begrünten Deich
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Fotograf: Peter Schubert, foto.aero)

Luftbild vom Deich Cossebaude

Luftbild mit See im Vordergrund, dahinter Wiesen, Stadt und ein Fluss
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Petra Düring)

Gebäude der Mittelspannungsanlage in Cossebaude

Gelbes Haus mit drei Stahltüren, davor eine Metalltreppe, alles mit einem grünen Zaun abgesperrt
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Petra Düring)

Deichscharte zur Abnahme im Oktober 2017

Blick auf eine asphaltierte Straße, die durch einen Deich führt. Rechts und links Geländer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Petra Düring)

Erinnerungstafel

Informationstafel aus Metall zum Bauprojekt und der EFRE-Förderung

Gewässer Elbe
Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Oberes Elbtal
Am Viertelacker 14
01259 Dresden

Vorhabenszeitraum 2006 bis 2023
Bauzeit 2014 bis 2019
Baufirma Echterhoff Bau GmbH
Förderzeitraum
2000 - 2006

FV-Ident-Nr.: 100682
Planung bis einschließlich Leistungsphase 3

Förderzeitraum
2007 - 2013

FV-Ident-Nr.: 100682030
Planung von Leistungsphase 4 bis 6

Förderzeitraum
2014 - 2020

FV-Ident-Nr.: 102796052
Planung ab Leistungsphase 7 und Bau

 

Ziel des Vorhabens

Mit der geplanten Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Ortslage Heidenau südlich der Mündung der Müglitz in die Elbe sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Die Stadt Heidenau wurde bisher schon bei kleineren Hochwasserereignissen, etwa ab einem statistisch alle 20 Jahre zu erwartenden Hochwasser (HQ20), überflutet. Bei größeren Ereignissen ab einem sogenannten HQ50 wurden die Wohngebiete und die gewerblich genutzten Flächen zu großen Teilen überschwemmt.

Das Vorhaben setzt die aus dem Hochwasserschutzkonzept Elbe abgeleitete Maßnahme »Herstellung einer Hochwasserschutzlinie gegen Elbehochwasser südlich der Müglitzmündung in Heidenau (M 15 anteilig / M 16)« um. Mit dem Vorhaben werden die Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete in Heidenau südlich der Mündung der Müglitz in die Elbe zukünftig bis zu einer statistisch einmal in 100 Jahren auftretenden Abflussmenge von 4.370 Kubikmeter pro Sekunde geschützt. Dies entspricht einem Wasserstand von 9,24 Metern am Pegel Dresden.

Das als hochprioritär eingestufte Vorhaben beinhaltet die Herstellung einer ca. 2,5 Kilometer langen Hochwasserschutzlinie und Anlagen zur Binnenentwässerung. Es befindet sich auf der linken Elbseite von Elbkilometer 37,2 bis 39,3 und erstreckt sich vom Bereich »Pirnaer Straße/Am Niederhof« entlang der Papier- und der Malzfabrik bis zur Naumannstraße.

Die Hochwasserschutzlinie besteht hauptsächlich aus einer Spundwand. Sie schließt im Bereich »Pirnaer Straße/Am Niederhof« an hochliegendes Gelände an und wird im Bereich Hafenstraße in den bestehenden Deich der Malzfabrik eingebunden. Die Spundwand steht im Durchschnitt etwa einen Meter bzw. wasserseitig maximal 3 Meter frei über der Geländeoberkante. Zur optischen Aufwertung der Wand wurden in Teilabschnitten einige Gestaltungselemente berücksichtigt, wie z. B. Pflanzstreifen, Verkleidungen in Natursteinmaueroptik oder auch Gabionen.

Zur vollständigen Funktion der Hochwasserschutzanlage ist neben der Errichtung der Hochwasserschutzwand auch die Herstellung von Anlagen zur Binnenentwässerung nötig, um das landseitig bei Elbehochwasser ansteigende Grundwasser zu beherrschen. Hierzu wurden im Bereich Malzfabrik, im Bereich Papierfabrik und am Pechhüttenbach 3 Pumpwerke und ein Brunnen angeordnet sowie parallel zur Hochwasserschutzwand verlaufende Kanäle vorgesehen.

In der Planung mussten besondere naturschutzfachliche, denkmalpflegerische, technische und private Belange sowie die Grundwasserverhältnisse bei Hochwasser beachtet werden. So befindet sich das Vorhaben zum Teil im Landschaftsschutzgebiet und tangiert Flora-Fauna-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete) sowie das Europäische Vogelschutzgebiet »Elbtal zwischen Schöna und Mühlberg«. Zur naturschutzrechtlichen Bewältigung dieser Rahmenbedingungen wurden eine Umweltverträglichkeitsprüfung, ein landschaftspflegerischer Begleitplan, ein Artenschutzfachbeitrag sowie Erheblichkeitsabschätzungen zur Betroffenheit der Natura2000-Gebiete erstellt. Um das Erscheinungsbild von denkmalgeschützten Gebäuden nicht zu beeinträchtigen, wurden die entsprechenden Abschnitte der Hochwasserschutzwand gestalterisch aufgewertet.

Im Dezember 2014 begannen die bauvorbereitenden Baumfällungen im Baubereich. Umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Holzungen wurden bereits vorab in den Jahren 2012 und 2013 ausgeführt. Dabei wurden unter anderem auf beiden Elbseiten im Elbevorland 40 Fledermauskästen und 30 Nistkästen an verschiedenen Baumstandorten angebracht. In Heidenau-Großsedlitz wurden außerdem rund 70 Obstbäume gepflanzt. Weitere Ersatzmaßnahmen erfolgten im Zuge der Umsetzung der Bauabschnitte entlang der Anlage sowie im Stadtgebiet Heidenau.

Die geplante Hochwasserschutzanlage umfasst die folgenden Bauabschnitte:

Bauabschnitt Pirnaer Straße bis Villa Else

Länge knapp 780 Meter

Höhe über dem Gelände

ca. 0,70 - 1,10 Meter
Bauzeit April 2015 bis September 2016

Der Abschnitt beginnt an der Pirnaer Straße auf Höhe des Haltepunktes Heidenau - Großsedlitz und endet am Abzweig des Elberadweges von der Pirnaer Straße. Hier wurden Spundwände eingebaut und auf der Wasserseite mit Gabionen verkleidet.

Aufgrund der veränderten Baubedingungen durch Rammhindernisse im Untergrund der Hochwasserschutztrasse musste die Technologie umgestellt und umfangreiche zusätzliche Leistungen zur Baugrubensicherung getätigt werden.

Nach dem Einbringen und Beschichten der Spundwandbohlen wurde wasserseitig ein Fundament für den Aufbau der Gabionen geschaffen. Die Gabionen und die ebenfalls vorgesehenen Grünstreifen stellen eine gestalterische Aufwertung der Hochwasserschutzanlage auf der Radwegseite dar. Landseitig erhielt die fertige Spundwand einen Farbanstrich.

Bauabschnitt Villa Else bis Papierfabrik

Länge knapp 880 Meter
Höhe über dem Gelände ca. 1,10 - 1,50 Meter
Bauzeit November 2015 bis Oktober 2017

Zwischen der denkmalgeschützten Pension Villa Else und dem oberen Bereich mit Imbiss und Eisdiele schützt auf der gesamten Länge eine Spundwand vor Hochwasser. Im unmittelbaren Bereich der Villa wurde das Ufer erhöht und durch eine Stützwand aus Stahlbeton befestigt.

Entlang der gastronomisch genutzten Flächen sind in den oberen Teil der Hochwasserschutzwand Glaselemente eingebaut worden. So haben die Gäste der Eisdiele einen freien Blick auf die Elbe. Die Hochwasserschutzwand ist hier mit Sandsteinmauerwerk verkleidet. In diesem Bereich sind zwei Durchgänge durch die Hochwasserschutzwand angeordnet, die im Hochwasserfall mit Dammbalken verschlossen werden. Vor der Grundstücksgrenze der Villa Else bis zum Hochufer ist der Bau einer Spundwand sowie die Erhöhung und Profilierung des Ufers vorgesehen.

Entlang des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes der Dresdner Papier GmbH wird die Spundwand an der Wasserseite mit begrünten Gabionen optisch aufgewertet. Der 4,5 Meter breite Wartungsweg auf der Luftseite erhält eine Asphaltdecke.

Bauabschnitt Hafenstraße bis Naumannstraße

Länge ca. 890 Meter
Höhe über dem Gelände

im Bereich Papierfabrik: bis 1,20 Meter, im Bereich Hafenstraße/Spundwandüberfahrt: bis 4,0 Meter

Bauzeit September 2017 bis Juni 2019

Im Bereich Malteurop GmbH ist bereits ein Erddamm vorhanden. Er verläuft entlang der Elbe, knickt im Mündungsbereich der Müglitz in einem großen Bogen ab und verläuft dann parallel zur Müglitz. In diesem Bereich wird die Spundwand in den Erdkörper eingebracht, um die nötige Hochwassersicherheit zu gewährleisten. Am landseitigen vorhandenen Fuß des Erdkörpers wird zur Unterhaltung der Böschungen und zur Verteidigung ein 3 Meter breiter weg angeordnet. Der Weg bindet an die vorhandene Betriebsstraße der Malteurop GmbH an.

Auf einer Länge von ca. 260 Metern parallel zur Müglitz, entlang der Grundstücksgrenze der Fa. Gerüstbau Bindig bis zur Naumannstraße in Höhe der Grundstücksgrenze der Gerüstbau-Firma / Kleingartenanlage entsteht eine Spundwand, die die Böschung des rechten Müglitzufers sichert. Diese Maßnahme ist nötig, um zu vermeiden, dass der Rückstau der Elbe in die Müglitz bei einem statistisch einmal in 100 Jahren stattfindenden Hochwasserereignis (HQ100) Schaden im bebauten Bereich rechts der Müglitz verursacht.

Die Spundwand wird unter Gelände eingebaut und erhält einen ein Meter breiten Unterhaltungsweg. Die Trassenführung wurde so geplant, dass so viele Bäume wie möglich erhalten bleiben können.

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 30,2 Millionen Euro. Rund 29,0 Millionen Euro entfallen auf den Förderzeitraum von 2014 - 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen)

Bauabschnitte der Hochwasserschutzmaßnahme

Übersichtskarte der Bauabschnitte
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(© Bauschild Bauabschnitt Pirnaer Straße bis Villa Else)

Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer

Informationstafel zum Bauabschnitt
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Bereich Pirnaer Straße in Richtung Heidenau

Blick auf asphaltierte Straße, rechts ein grünes Geländer, dahinter ein Fluss, links eine Mauer dahinter ein Wohnhaus
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Erinnerungstafel

Informationsschild über die EU-Förderung auf einer Mauer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Bauschild 1. Bauabschnitt Villa Else – Papierfabrik

Bautafel hinter einem Bauzaun
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Bereich Eiscafé Else

asphaltierter Weg, rechts davon eine Sandsteinmauer mit Fenstereinsätzen, dahinter ein Gebäude
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Bauschild 2. Bauabschnitt Villa Else – Papierfabrik

Informationstafel, dahinter Bäume
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Bereich Dresdner Papier GmbH nach Fertigstellung

Blick auf Fabrikgelände
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Bereich Papierfabrik

Links im Bild eine große alte Fabrik, davor ein mit Gras begrünter Hang, vor dem ein asphaltierter Weg verläuft, rechts daneben Wiese und ein Fluss
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Erinnerungstafel zum 2. Bauabschnitt

Ein Schild zum Projekt mit EU-Logos, angebracht auf einer Betonmauer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Bauschild Bauabschnitt Hafenstraße – Naumannstraße

Bauinformationstafel hinter einem Maschendrahtzaun
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Bereich Malzfabrik im Bau

Blick auf Fabrikgelände mit einem Bagger in der Mitte, links ein Fluss im Hintergrund ein Fabrikgebäude
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Bereich Malzfabrik nach Fertigstellung

Fabrikgelände aus anderer Perspektive mit viel Wiese und dem Gebäude im Hintergrund
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Bauabschnitt TV 5 nach Fertigstellung

Blick auf eine asphaltierte Straße, umgeben von Wiesen mit jungen Bäumen
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Nick Stutzer)

Erinnerungstafel Abschnitt TV 5

Ein Schild mit Logos der Europäischen Union angebracht an einer Metallstange

Gewässer Elbe

Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Oberes Elbtal
Am Viertelacker 14
01259 Dresden

Vorhabenszeitraum

2006 bis 2023

Bauzeit

2017 bis 2019

Baufirma

Swietelsky Baugesellschaft mbH

Förderzeitraum
2014-2020

FV-Ident-Nr.: 103047052
Planung ab Leistungsphase 6 und Bau der Maßnahme M 68

 

Ziel des Vorhabens

Mit dieser Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Gemarkung Fürstenhain sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

In der Vergangenheit gab es in Radebeul immer wieder Hochwasser, die zu großen Schäden führten. So trat die Elbe unter anderem in den Jahren 1845, 1890, 1920, 1940, 1954, 1981, 2002, 2006 und 2013 über die Ufer. Das bisher einschneidenste Hochwasser ereignete sich im August 2002. Dieses Hochwasser war größer als ein Hochwasserereignis, das statistisch im Mittel alle 100 Jahre auftritt (HQ100). Die damals vorhandenen Elbdeiche konnten die elbnahen Ortsteile von Radebeul nur vor kleineren Hochwasserereignissen, die statistisch alle zehn bis zwanzig Jahre vorkommen (HQ10-HQ20) schützen. Daher kam es 2002 zu einer Überströmung dieser Deiche und weit ausgedehnten Überschwemmungen.

Das Vorhaben setzt die Maßnahme M 68 namens »Radebeul: Damm zwischen Fa. Reifen-Hammer und Höhe Friedhof« des Hochwasserschutzkonzeptes Elbe baulich um. Mit dem Vorhaben soll der Stadtteil Fürstenhain zukünftig bis zu einer statistisch einmal in 100 Jahren auftretenden Abflussmenge (HQ100) geschützt werden. Das Vorhaben befindet sich auf der rechten Elbseite ca. von Elbkilometer 67+010 bis 67+590.

Die ca. 360 Meter lange Hochwasserschutzlinie beginnt im östlichen Bereich des Auenweges, verläuft entlang des Auenweges und endet auf dem Gelände der Friedenskirchgemeinde.

Für den Abschnitt wurde eine individuelle, an die Gegebenheiten angepasste Lösung geplant. Hier mussten besondere Randbedingungen, wie beispielsweise der Erhalt der vorhandenen Wegebeziehungen, Belange des Denkmalschutzes, das Stadt- und Landschaftsbild, die Infrastruktur sowie der Naturschutz, beachtet werden.

Als bauvorbereitende Maßnahmen wurden bereits die Baufeldberäumung, Kampfmittelsondierung und archäologische Grabungen durchgeführt. Die Anlage wurde entlang des Auenweges als Deich mit einer Höhe von maximal 4,5 Meter ausgeführt. Auf dem Gelände der Friedenskirchgemeinde schließt eine ca. 40 Meter lange Hochwasserschutzwand an. Eine Deichscharte wurde angelegt, um einen Weg in das Elbvorland zu führen. Damit konnten städtebauliche Ansprüche umgesetzt und die Sichtachse Fürstenhain - Elbe aufrechterhalten werden. Des Weiteren wurden Anlagen zur Binnenentwässerung, ein Sielbauwerk, ein Pumpwerk und ein Betriebs- und Unterhaltungsweg entlang des Hochwasserschutzdeiches sowie eine Überströmstrecke errichtet.

Die Hochwasserschutzanlage wurde am 8. April 2019 symbolisch in Betrieb genommen.

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 4,0 Millionen Euro. Rund 3,2 Millionen Euro entfallen auf den Förderzeitraum von 2014 - 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Elisabeth Ludwig)

Bauschild

Bautafel
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Fotograf: Foto & Co., Peter Schubert)

Luftbild

Luftbild von Stadt mit Großbaustelle und Grün
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Elisabeth Ludwig)

Deichscharte im Bau

Blick auf Baustelle mit großem Betonfläche und Mauern und Stahl, der heraussteht
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Elisabeth Ludwig)

Hochwasserschutzwand

Blick einen Schotterweg hinauf, links davon eine Betonmauer, dahinter eine Kirche
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Foto & Co. Peter Schubert)

Luftbild nach Fertigstellung

Blick aus der Luft auf einen Deich und einen Ort
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Lisa Kühne)

Symbolische Inbetriebnahme der Hochwasserschutzanlage durch das Einsetzen des Dammbalkens durch Dr. Stefan Dornack (Leiter des Fachbereichs „Betrieb“ der Landestalsperrenverwaltung), Ulrich Kraus (Leiter der Abteilung „Wasser, Boden, Wertstoffe“ im Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft), Birgit Lange (Leiterin des Betriebes „Oberes Elbtal“ der Landestalsperrenverwaltung), Dr. Matthias Rößler (Präsident des Sächsischen Landtages) und Oberbürgermeister Bert Wendsche (v.l.n.r.)

Vier Männer und eine Frau stehen hinter einem silbernen Querbalken, der eingehangen wird
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Elisabeth Ludwig)

Erinnerungstafel

Mauer mit Rillen zum Einhängen von Dammbalken

Gewässer Flöha

Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Rauenstein 6A
09514 Pockau-Lengefeld

Vorhabenszeitraum

2005 bis 2023

Bauzeit

2016 bis 2023 (geplant)

Baufirma

SWING Tiefbau GmbH
STRABAG AG
Sippel & Sohn Bauunternehmen

Förderzeitraum
2007-2013

FV-Ident-Nr.: 100124030
Planung von Leistungsphase 1 bis 4 von Fluss-Kilometer 42+967 bis 43+644,2; Neubau von Hochwasserschutzwand linksufrig von Fluss-Kilometer 43+549,3 bis 43+598,4

Förderzeitraum
2014-2020

FV-Ident-Nr.: 102833052
Planung ab Leistungsphase 5 und Neubau von Hochwasserschutzwänden linksufrig von Fluss-Kilometer 42+967 bis 43+548,8 und von Fluss-Kilometer 43+598,4 bis  43+644,2 sowie rechtsufrig von Fluss-Kilometer 42+967 bis 43+633,4

 

Ziel des Vorhabens

Mit dieser Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Stadt Olbernhau entlang des Abschnittes von der Fußgängerbrücke an der Wiesenstraße bis zur Marktbrücke sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Die Stadt Olbernhau wird von Südosten nach Nordwesten von der Flöha durchflossen. Durch ihre Lage am Fuße des Erzgebirgskamms und durch sehr kurze Vorwarnzeiten ist sie stark hochwassergefährdet. Allein während des Augusthochwassers 2002 entstand im Bereich der Stadt Olbernhau durch Überflutungen ein Sachschaden von über 40 Millionen Euro.

Nach dem Augusthochwasser 2002 hat der Freistaat Sachsen für alle Gewässer 1. Ordnung – unter anderem auch die Flöha – Hochwasserschutzkonzepte erstellt. Das Hochwasserschutzkonzept Nr. 22 sieht in Olbernhau örtliche Hochwasserschutzmaßnahmen vor, die im Wesentlichen aus dem Neubau von Hochwasserschutzwänden und vereinzelt aus der Erhöhung vorhandener Mauern bestehen.

Durch das Vorhaben sollen mehrere mittelständische Unternehmen, Wohnbebauung und ein Seniorenzentrum vor einem Hochwasser geschützt werden, wie es statistisch einmal in 50 Jahren auftreten kann (HQ50).

Das Vorhaben wird in mehreren Vergabeeinheiten (VGE) umgesetzt und befindet sich linksseitig der Flöha in etwa von Fluss-Kilometer 42+967 bis 43+548 und von Fluss-Kilometer 43+598 bis 43+644 sowie rechtsseitig von Fluss-Kilometer 42+967 bis 43+633.

VGE 1.1.1

Länge

120 Meter

Höhe über dem Gelände

3,40 Meter über Flusssohle

Bauzeit

Juni 2016 - September 2018

Im Rahmen der VGE 1.1.1 erfolgte der Ausbau des örtlichen Hochwasserschutzes durch den Neubau von Hochwasserschutzwänden (Bauteile BT 1.50L, BT 1.60L und BT 1.70L). Die Maßnahme wurde im Jahr 2018 fertiggestellt.

VGE 1.1.2

Länge

303 Meter

Höhe über dem Gelände

4 Meter über Gewässersohle / 2 Meter über Deichvorland

Bauzeit

April 2018 - September 2019

Im Rahmen der VGE 1.1.2 erfolgt der Ausbau des örtlichen Hochwasserschutzes durch die Erhöhung bzw. den Neubau von Deichen (Bauteile BT 1.10.2L, BT 1.20L, BT 1.30L und BT 1.40.1L).

VGE 1.1.7

Baufeldfreimachung

Rückbau Haus Freiberger Straße 17 zur Baufeldfreimachung für die Hochwasserschutz-Baumaßnahmen auf der rechten Gewässerseite

Baufirma

Sippel & Sohn Bauunternehmen

Bauzeit

April 2019 - November 2019

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 14,3 Millionen Euro. Rund 13,2 Millionen Euro entfallen auf den Förderzeitraum von 2014 - 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

VGE 1.1.1 - Situation vor der Baumaßnahme

Ein Fluss, am linken Ufer eine Mauer darauf ein grünes Geländer und dahinter ein gelbes Haus
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Bauschild – Vergabeeinheit 1.1.1

Bautafel zum Projekt
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Blick auf die fertiggestellte Hochwasserschutzwand mit Radweg

asphaltierter Weg mit niedriger Mauer und Geländer links, im Hintergrund Häuser
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Blick auf die fertiggestellte Hochwasserschutzwand mit barrierefreiem Zugang zur Fußgängerbrücke und Aufbewahrungsbox für die Dammbalken

Gepflasterte Fläche, links daneben eine Mauer mit Geländer darauf, im Hintergrund Häuser
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Blick auf die fertiggestellte Hochwasserschutzwand

Ein Fluss mit einer Mauer im Hintergrund, dahinter Häuser
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Erinnerungstafel - Vergabeeinheit 1.1.1

Zwei kleine Informationsschilder auf einer niedrigen Mauer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Bauschild – Vergabeeinheit 1.1.2

Bautafel
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Baubereich vor der Ausführung und nach der Baumfällung

rot gepflasterter Weg, rechts davon grüne Wiese, links Gärten
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Baubereich mit Deichabtrag

Baustelle mit Erdhaufen und Bagger im Hintergrund
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

fertiggestellter Deich mit Radweg und Baustraße

Blick auf einen Fluss vom rechten Ufer aus, am linken Ufer befinden sich Bäume entlang des Gewässers, im Hintergrund Straße und Haus
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Rückbau Freiberger Straße 17/19

Blick auf ein Doppelhaus mit drei Etagen, das direkt am Fluss steht
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Blick auf den Baubereich der Freiberger Straße 17/19 – Häuser abgebrochen, Stabilisierung Nachbargebäude noch ausstehend

Eine Häuserzeile direkt am Fluss, in der Mitte eine Lücke mit einem Bagger
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Blick auf den fertiggestellten Baubereich nach dem Abriss der Gebäude Freiberger Straße 17/19 incl. stabilisiertem Nachbargebäude

Blick auf eine Baugrube, ringsum Häuser und eine Straße

Gewässer Flöha

Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Rauenstein 6A
09514 Pockau-Lengefeld

Vorhabenszeitraum

2009 bis 2023

Bauzeit

2016 bis 2022 (geplant)

Baufirma

SWING Tiefbau GmbH
Hinkel Bau GmbH
Wolfgang Scharnagl GmbH

Förderzeitraum
2007-2013

FV-Ident-Nr.: 101434030
Planung von Leistungsphase 1 bis 4 für den Abschnitt von Fluss-Kilometer 43+667 bis 44+705 sowie Neubau von Hochwasserschutzwänden linksufrig von Fluss-kilometer 44+569,3 bis 44+704,8 sowie rechtsufrig von Fluss-Kilometer 44+603,6 bis 44+609,5 und von Fluss-Kilometer 44+646,6 bis 44+702,6

Förderzeitraum
2014-2020

FV-Ident-Nr.: 102869052
Planung ab Leistungsphase 5 und Neubau von Hochwasserschutzwänden, linksufrig von Fluss-Kilometer 43+667,4 bis 44+569,3, rechtsufrig von Fluss-kilometer 43+666,4 bis 43+910,9, von Fluss-Kilometer43+943,5 bis 43+967,3, von Fluss-Kilometer44+252,7 bis 44+266,7, und von Fluss-Kilometer 44+271,4 bis 44+305,4, sowie Neubau von Hochwasserschutzwänden zur Rückstausicherung des Dörfelbachs von Fluss-Kilometer 0+000 bis 0+109,6

 

Ziel des Vorhabens

Mit dieser Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Stadt Olbernhau entlang des Abschnittes von der Marktbrücke bis zur Obermühlenbrücke sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Die Stadt Olbernhau wird von Südosten nach Nordwesten von der Flöha durchflossen. Durch ihre Lage am Fuße des Erzgebirgskamms und durch sehr kurze Vorwarnzeiten ist sie stark hochwassergefährdet. Allein während des Augusthochwassers 2002 entstand im Bereich der Stadt Olbernhau durch Überflutungen ein Sachschaden von über 40 Millionen Euro. Im Bereich Marktbrücke bis Obermühlenbrücke betrug der Sachschaden über 20 Millionen Euro. Am linken Ufer kann ohne die neuen Hochwasserschutzanlagen bereits ein statistisch aller 10 Jahre mögliches Hochwasser (HW10) Schäden anrichten.

Nach dem Augusthochwasser 2002 hat der Freistaat Sachsen für alle Gewässer 1. Ordnung – unter anderem auch die Flöha – Hochwasserschutzkonzepte erstellt. Das Hochwasserschutzkonzept Nr. 22 sieht in Olbernhau örtliche Hochwasserschutzmaßnahmen vor, die im Wesentlichen aus dem Neubau von Hochwasserschutzwänden und vereinzelt aus der Erhöhung vorhandener Mauern bestehen.

Durch das Vorhaben sollen mehrere mittelständische Unternehmen und Wohnbebauung (u.a. Seniorenwohnanlagen) vor einem Hochwasser geschützt werden, wie es statistisch einmal in 50 Jahren auftreten kann (HQ50).

Das Vorhaben wird in mehreren Vergabeeinheiten (VGE) umgesetzt und befindet sich linksseitig der Flöha ca. von Fluss-Kilometer 43+667 bis 44+569 sowie rechtsseitig ca. von Fluss-Kilometer 43+666 bis 43+911, Fluss-Kilometer 43+943 bis 43+967, Fluss-Kilometer 44+253 bis 44+267, Fluss-Kilometer 44+271 bis 44+305, sowie am Dörfelbach von Fluss-Kilometer 0+000 bis 0+110 (zur Rückstausicherung).

VGE 1.2.2

Länge

165 Meter

Höhe über dem Gelände

3 Meter über Gewässersohle

Bauzeit

August 2016 - September 2018

Im Rahmen der VGE 1.2.2 erfolgte der Ausbau des örtlichen Hochwasserschutzes durch den Neubau von Hochwasserschutzmauern (Bauteile BT 2.100L, BT 2.110L und BT 2.111L). Die Maßnahme wurde im Jahr 2018 fertiggestellt.

VGE 1.2.3

Länge 110 Meter
Höhe über dem Gelände

1,60 Meter über Gewässersohle

Bauzeit

Juli 2018 - August 2019

Im Rahmen der VGE 1.2.3 erfolgt der Ausbau des örtlichen Hochwasserschutzes durch den Bau der Hochwasserschutzanlage am Dörfelbach (Bauteil BT 2.260).

VGE 1.2.4

Länge

232 Meter

Höhe über dem Gelände

3,40 Meter über Gewässersohle

Bauzeit

September 2018 - Oktober 2020

Im Rahmen der VGE 1.2.4 erfolgt der Ausbau des örtlichen Hochwasserschutzes durch verschiedene technische Maßnahmen (Hochwasserschutzmauer/Hochwasserschutzanlage vor bestehenden Ufermauern und Gebäuden/Erhöhung bestehender Ufermauern/Einbau von Hochwasserschutztüren).

VGE 1.2.5

Länge

150 Meter

Höhe über dem Gelände

2,40 Meter über Gewässersohle

Bauzeit

September 2019 - Juli 2021

Im Rahmen der VGE 1.2.5 erfolgt der Ausbau des örtlichen Hochwasserschutzes durch verschiedene technische Maßnahmen (Hochwasserschutzwand bzw. Hochwasserschutzanlage vor die bestehende Hochwasserschutzwand und Erhöhung bestehender Hochwasserschutzwände, bei Gebäuden, z.B. Einbau von Hochwasserschutztüren).

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 14,2 Millionen Euro. Rund 12,3 Millionen Euro entfallen auf den Förderzeitraum von 2014 - 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Bauschild – Vergabeeinheit 1.2.2

Infotafel zum Bau
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Situation vor Baubeginn – Vergabeeinheit 1.2.2

Fluss mit Bäumen am linken Ufer und einer Mauer am rechten Ufer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

fertiggestellte Hochwasserschutzwand unterhalb der Dörfelbachmündung – Vergabeeinheit 1.2.2

Blick von einem schneebedeckten Ufer auf einen Fluss an dessen anderem Ufer eine Mauer mit einem weißen Gebäude dahinter zu sehen ist
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Erinnerungstafel – Vergabeeinheit 1.2.2

Ein kleines Infoschild an einem Geländer neben einem Fluss
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Bauschild – Vergabeeinheit 1.2.3

Infotafel zum Bau
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Situation am Dörfelbach während der Baumaßnahmen – Vergabeeinheit 1.2.3

Blick auf Baustelle mit einer Mauer im Bau auf der linken Seite
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Situation am Dörfelbach vor der Bauabnahme – Vergabeeinheit 1.2.3

Blick auf eine Mauer mit aufgesetzten Geländer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Situation am Dörfelbach vor der Bauabnahme – Vergabeeinheit 1.2.3

Blick auf einen kleinen Bach mit Ufer aus groben Steinen, im Hintergrund Wiese und Häuser
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Bauschild – Vergabeeinheit 1.2.4

Bautafel
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Situation vor der Baumaßnahme – Vergabeeinheit 1.2.4

Ein breiter Fluss der zwischen direkt angrenzenden Häusern fließt
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Errichtung der Hochwasserschutzwand – Vergabeeinheit 1.2.4

Bau einer Mauer unterhalb eines Hauses
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Bauschild – Vergabeeinheit 1.2.5

Ein Bauschild steht vor einem Haus
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Situation vor der Baumaßnahme – Vergabeeinheit 1.2.5

Blick auf einen Fluss der in keinem richtigen Bett verläuft, rechts Häuser, links Wald
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Einbau Wasserhaltung und Baustraße – Vergabeeinheit 1.2.4

Blick auf den gleichen Fluss, der mit Sandsäcken abgegrenzt ist daneben eine Baustraße und dann die Häuser
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(© Baugruben für die Gründungselemente – Vergabeeinheit 1.2.5 © Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Situation während der Baumaßnahme mit gesicherter maroder Hochwasserschutzwand und vorbereiteten Baugruben für die Gründungselemente – Vergabeeinheit 1.2.5

Blick auf eine Baustelle an einer Häuserwand

Gewässer Flöha

Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Rauenstein 6A
09514 Pockau-Lengefeld

Vorhabenszeitraum

2009 bis 2023

Bauzeit

2016 bis 2022 (geplant)

Baufirma

SWING Tiefbau GmbH

Förderzeitraum
2007-2013

FV-Ident-Nr.: 101435030
Planungsleistungen von Leistungsphase 1 bis 4 für den Bereich von Fluss-Kilometer 44+714 bis 45+882, Neubau von Hochwasserschutzwänden linksufrig von Fluss-Kilometer 45+520 bis 45+650,8 und rechtsufrig von Fluss-Kilometer 44+713,7 bis  44+740,4, von Fluss-Kilometer 44+807,9 bis 44+854 und von Fluss-Kilometer 45+109,9 bis 45+116,3

Förderzeitraum
2014-2020

FV-Ident-Nr.: 102870052
Planung ab Leistungsphase 5 und Neubau von Hochwasserschutzmauern, linksufrig von Fluss-Kilometer 44+713,6 bis 45+139,1, von Fluss-Kilometer 45+252,2 bis 45+368,2, von Fluss-Kilometer 45+475,1 bis 45+520,0 und von Fluss-Kilometer 45+650,8 bis 45+881,9

 

Ziel des Vorhabens

Mit dieser Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Stadt Olbernhau entlang des Abschnittes von der Obermühlenbrücke bis zum ehemaligen Blechwalzwerk sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Die Stadt Olbernhau wird von Südosten nach Nordwesten von der Flöha durchflossen. Durch ihre Lage am Fuße des Erzgebirgskamms und durch sehr kurze Vorwarnzeiten ist sie stark hochwassergefährdet. Allein während des Augusthochwassers 2002 entstand im Bereich der Stadt Olbernhau durch Überflutungen ein Sachschaden von über 40 Mio. Euro.

Nach dem Augusthochwasser 2002 hat der Freistaat Sachsen für alle Gewässer 1. Ordnung – unter anderem auch die Flöha – Hochwasserschutzkonzepte erstellt. Das Hochwasserschutzkonzept Nr. 22 sieht in Olbernhau örtliche Hochwasserschutzmaßnahmen vor, die im Wesentlichen aus dem Neubau von Hochwasserschutzwänden und vereinzelt aus der Erhöhung vorhandener Mauern bestehen.

Durch das Vorhaben sollen mehrere mittelständische Unternehmen, Wohnbebauung (u.a. auch Seniorenwohnanlagen) und das Klinikum Mittleres Erzgebirge vor einem Hochwasser geschützt werden, wie es statistisch einmal in 50 Jahren auftreten kann (HQ50).

Das Vorhaben wird in mehreren Vergabeeinheiten (VGE) umgesetzt und befindet sich linksseitig der Flöha ca. von Fluss-Kilometer 44+714 bis 45+139, von Fluss-Kilometer 45+252 bis 45+368, von Fluss-Kilometer 45+475 bis 45+520 sowie von Fluss-Kilometer 45+651 bis 45+882.

VGE 1.3.1

Länge

184 Meter

Höhe über dem Gelände

3 Meter über Gewässersohle

Bauzeit

Juni 2016 - Oktober 2018

Im Rahmen der VGE 1.3.1 erfolgte der Ausbau des örtlichen Hochwasserschutzes durch

  • den Neubau von Hochwasserschutzwänden mit Flach- und Tiefgründungen an der linken Uferseite der Flöha auf einer Länge von ca. 184 m in der Ortslage Olbernhau, sowie
  • den Neubau von Hochwasserschutzwänden in den Bauteilen (BT) BT_3.70L, 3.80L und 3.90L.

VGE 1.3.2

Länge

Bereich 1: 105 Meter / Bereich 2: 230 Meter

Höhe über dem Gelände

Bereich 1: 2,6 bis 4,5 Meter über Gewässersohle
Bereich 2: 0,5 Meter über Gewässersohle

Bauzeit

September 2018 – Mai 2021 (geplant)

 

Im Rahmen der VGE 1.3.2 erfolgt der Ausbau des örtlichen Hochwasserschutzes durch

  • die Herstellung von Hochwasserschutzwänden als Schwergewichts- oder Winkelstützwände mit teilweiser Tiefgründung auf Mikropfählen,
  • die Erhöhung einer bestehenden Ufermauer durch eine Brüstungsmauer und Geländeerhöhung,
  • den Neubau von Hochwasserschutzwänden in den Bauteilen (BT) BT_3.10L, 3.20L, 3.30L, 3.40L, und
  • Geländeerhöhung im BT 3.92L.

 

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 7,0 Millionen Euro. Rund 5,3 Millionen Euro entfallen auf den Förderzeitraum von 2014 - 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Vergabeeinheit 1.3.1 - Situation vor der Baumaßnahme, 01.06.2016

Fluss, der rechts von einer Mauer fließt und Bäume und ein Turm im Hintergrund
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Ronny Groth)

Vergabeeinheit 1.3.1 – Bauschild

großes Schild mit Informationen zum Bau
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Vergabeeinheit 1.3.1: Situation nach Abschluss der Baumaßnahme, 06.10.2017

Fluss mit neu gebauter Ufermauer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Vergabeeinheit 1.3.1 - Hochwasserschutzwand nach Fertigstellung

Fluss mit neuer Ufermauer aus einer anderen Perspektive
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Vergabeeinheit 1.3.1 – Erinnerungstafel

Infoschild zur Baumaßnahme
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Vergabeeinheit 1.3.2 – Bauschild

großes Informationsschild zum Bau
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Vergabeeinheit 1.3.2 - Baugeschehen, 27.11.2018

Baustelle vor Einfamilienhäusern
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Vergabeeinheit 1.3.2 - Baugeschehen am 30.07.2019

Weg mit weißen Säcken voll Material rechts davon und links eine Betonmauer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Volker Debernitz)

Vergabeeinheit 1.3.2. - Baugeschehen am 30.07.2020

Blick auf eine Baustraße mit Betonsteinen, rechts daneben große Sandsäcke, Häuser im Hintergrund

Gewässer

Freiberger Mulde

Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster
Gartenstraße 34
04571 Rötha

Vorhabenszeitraum

2018 bis 2023

Bauzeit

2019 bis 2021 (geplant)

Baufirma

Swietelsky Baugesellschaft mbH

Förderzeitraum 2014 - 2020

FV-Ident-Nr.: 103341052
Bauliche Umsetzung, örtliche Bauüberwachung

 

Ziel des Bauvorhabens

Mit der geplanten Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Stadt Döbeln von der Brücke »Bahnhofstraße« bis zur Mündung der Flutmulde in die Freiberger Mulde sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Das Vorhaben ist eine im Hochwasserschutzkonzept Mulden empfohlene Maßnahme. Das Hochwasserschutzkonzept wurde durch das SMUL am 30.06.2004 verbindlich zur wasserwirtschaftlichen Rahmenplanung bestimmt. Die Maßnahme ist von hoher Priorität. Ziel des Vorhabens ist die Herstellung des Schutzes der Innenstadt von Döbeln vor einem Hochwasserereignis, wie es statistisch einmal in 50 Jahren auftreten kann (HQ50).

Das Gesamtvorhaben wurde mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 24.11.2010 genehmigt. In Döbeln verzweigt sich die Freiberger Mulde in das eigentliche Gewässerbett und in eine Flutmulde. Der historische Stadtkern liegt im Wesentlichen auf der Insel zwischen den beiden Gewässern.

Inhalt des Gesamtvorhabens ist der Ausbau der Flutmulde. Die Flutmulde erstreckt sich über ca. 1.147 Meter durch das Stadtgebiet von Döbeln. Der links- und rechtsseitige Ausbau der Flutmulde wurde in vier Bauabschnitte untergliedert. Hier handelt es sich um den letzten der vier Bauabschnitte. Er erstreckt sich von der Brücke »Bahnhofstraße« bis zur Mündung der Flutmulde in die Freiberger Mulde.

Die Maßnahme ist ein Ausführungsprojekt und umfasst ausschließlich den Bau der Hochwasserschutzanlage. Sie enthält insbesondere Tiefbau- und Spezialtiefbauarbeiten.

Während der Bauausführung werden senkrechte Hochwasserschutzwände als überschnittene Bohrpfahlwand errichtet und das Gewässerbett der Flutmulde durch Abgrabung der Böschung und des Geländes aufgeweitet. Ziel ist eine Vergrößerung des Fließquerschnittes gegenüber dem bisherigen Zustand.

Da keine herausragenden Bauwerke errichtet werden, werden die Sichtbeziehungen nicht verändert und das Stadtbild erhalten. Für die Gestaltung des Stadtbildes werden zur Formgebung der Oberfläche der Vorsatzschale Schalungsmatrizen in Natursteinoptik verwendet und der Beton eingefärbt.

Kosten

Die Kosten für den 4. Bauabschnitt der Flutmulde Döbeln belaufen sich im Förderzeitraum von 2014 - 2020 auf rund 9,7 Millionen Euro. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Fotograf: Südraumfoto, Jens von Graevemeyer)

Luftaufnahme des Maßnahmebereichs vor Bauausführung

Luftbild einer Stadt durch die sich ein Fluss schlängelt
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / John-Philipp Müller)

Bauschild

Informationsschild zum Bau
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / John-Philipp Müller)

Zustand während der Bauausführung

in einen Graben eingelassene noch eingerüstete niedrige Betonwand
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / John-Philipp Müller)

Bauzustand August 2020, Blick stromabwärts

Blick auf eine Baustraße an einer Baustelle, rechts daneben ein flaches Gebäude
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / John-Philipp Müller)

Bauzustand August 2020, Blick stromaufwärts

Blick auf eine Baustelle, rechts und links davon Häuser
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / John-Philipp Müller)

Bauzustand August 2020, Herstellung Vorsatzschale

Blick auf eine Baustelle, links daneben eine Häuserzeile

Gewässer

Freiberger Mulde

Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße Elster
Gartenstraße 34
04571 Rötha

Vorhabenszeitraum

2014 bis 2023

Bauzeit

2016 bis 2019

Baufirma

Krause & Co. Hoch-, Tief- und Anlagenbau GmbH

Förderzeitraum 2014 - 2020

FV-Ident-Nr.: 102814052
Planung ab Leistungsphase 5 und Bau

 

Ziel des Bauvorhabens

Mit der geplanten Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Ortslage Klosterbuch sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Im August 2002 war der Ortsteil Klosterbuch der Stadt Leisnig in besonderem Maße vom Hochwasser der Freiberger Mulde betroffen. Danach wurde für die Mulde das Hochwasserschutzkonzept Nr. 18 erstellt, welches örtliche Maßnahmen in Klosterbuch vorsieht. 2013 erlangte der Planfeststellungsbeschluss Wirksamkeit.

Im Rahmen dieses Vorhabens wird der 3. und 4. Bauabschnitt baulich umgesetzt. Ziel des Vorhabens ist der Schutz der Ortslage Klosterbuch vor einem Hochwasser, wie es statistisch einmal in 100 Jahren auftreten kann (HQ100).

Der dritte Bauabschnitt besteht aus einer Hochwasserschutzwand von 290 Meter Länge, welche parallel zum Ufer der Freiberger Mulde und zur einzigen durch den Ort verlaufenden Straße verläuft. Die Wand erhielt eine Bruchsteinverblendung zur Anpassung an die vom historischen Zisterzienser-Kloster Buch geprägte Umgebung.

Im Rahmen des vierten Bauabschnittes wurde ein Ringdeich von 810 Metern Länge einschließlich der Überfahrten hergestellt. Die Begrünung des Deiches erfolgte durch eine zertifizierte Mischung lokalen und regionalen Saatguts aus Gräsern und Kräutern.

Der Schutz der historischen Gebäude des Zisterzienser-Klosters vor Hochwasserereignissen erfolgt aus Gründen des Denkmalschutzes und der besonderen archäologischen Relevanz im Rahmen der Eigenvorsorge.

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes an der Freiberger Mulde in Klosterbuch belaufen sich auf rund 9,2 Millionen Euro. Rund 4,0 Millionen Euro entfallen auf den 3. und 4. Bauabschnitt im Förderzeitraum von 2014 - 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Wolfgang Stützer)

Bereich der Hochwasserschutzmauer vor Baubeginn

Blick auf altes eingezäuntes Haus mit erdigem Weg dazwischen
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Wolfgang Stützer)

Bereich des künftigen Dreizonendeichs vor Baubeginn

Blick auf plattgewalzte Erdfläche im Hintergrund Bäume
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Wolfgang Stützer)

Bauschild

Informationstafel zum Bau
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Wolfgang Stützer)

Deich während der Bauausführung

Weg aus Kies und Erde
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Wolfgang Stützer)

Hochwasserschutzwand während der Bauausführung

Natursteinmauer im Bau, dahinter Haus
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Fotograf: Südraumfoto, Jens v. Graevemeyer)

Aufnahme des Gesamtvorhabens aus der Luft

Luftbild von Klosterbuch
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Wolfgang Stützer)

Hochwasserschutzwand nach Fertigstellung

fertige Natursteinmauer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Wolfgang Stützer)

Dreizonendeich mit Deichverteidigungsweg nach Fertigstellung

befestigter Weg, rechts und links Wiese
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Wolfgang Stützer)

EFRE-Erinnerungstafel

Informationsschild zur EU-Förderung

Gewässer

Hoyerswerdaer Schwarzwasser

Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Spree/Neiße
Am Staudamm 1
02625 Bautzen

Vorhabenszeitraum

2006 bis 2022

Bauzeit

2015 bis 2017

Baufirma

Nadebor Tief- und Landeskulturbau GmbH

Förderzeitraum 2007 - 2013

FV-Ident-Nr.: 100711030
Planung von Leistungsphase 1 bis 6

Förderzeitraum 2014 - 2020

FV-Ident-Nr.: 100711052
Planung ab Leistungsphase 7 und Bau

 

Ziel des Bauvorhabens

Mit der geplanten Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Ortslage Königswartha sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Das Hochwasserschutzkonzept Nr. 45 für das Hoyerswerdaer Schwarzwasser gibt den Ersatzneubau des Niesendorfer Wehres am Einlauf zum Mühlgraben in der Ortslage Königswartha vor. Die Wehranlage dient der Wasserteilung des Hoyerswerdaer Schwarzwassers in das Hoyerswerdaer Schwarzwasser und den Mühlgraben. Aufgrund des Rückstaus am Wehr kam es im Hochwasserfall zu umfangreichen Überflutungen innerhalb der Ortslage Königswartha. Durch die konstruktive Änderung der Anlage wurde die Wassermengenverteilung im Hochwasserfall optimiert, d.h. der Zufluss in den Mühlgraben wird auf den schadlosen, bordvollen Abfluss begrenzt. Damit wurde der Hochwasserschutz für die Ortslage Königswartha wesentlich verbessert. Gleichzeitig erfüllt die Anlage die gesetzliche Forderung der Herstellung der Fischdurchgängigkeit des Hoyerswerdaer Schwarzwassers. Hierfür wurde eine neue Fischaufstiegsanlage in Beckenform errichtet, die ebenso für aquatische wirbellose Organismen funktionsfähig ist. Die Anlage wurde in naturnaher Bauweise hergestellt (mit Riegeln aus Wasserbausteinen und Abdeckung mit Sohlensubstrat).

Um den Anforderungen des Sedimenttransports gerecht zu werden, wurde das Wehrsystem mit einer Sedimentschleuse in Form einer Leitung mit einem Nenndurchmesser von 1000 Millimetern und eines Spindelschiebers ausgestattet.

Der Rechteckdurchlass, der den Einlaufbauwerk zum Mühlgraben darstellt, wurde mit Dammbalkenverschlüssen ausgerüstet, die die Durchführung der Revisionen im trockenen Zustand ermöglichen. Der Stahlschütz ermöglicht die Drosselung des Zuflusses in den Mühlgraben.

Um die Bewirtschaftung der Teiche sowie die Gewässerdurchgängigkeit im Mühlgraben und im Hoyerswerdaer Schwarzwasser zu gewährleisten, musste das Wasser während der Bauphase über zwei Umleitungsgräben geführt werden.

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 2,0 Millionen Euro. Rund 1,8 Millionen Euro entfallen auf den Förderzeitraum von 2014 bis 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen)

Niesendorfer Wehr, Altbestand

Wasser fließt durch ein altes Wehr, ringsherum grüne Wiese
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Daria Wójciak)

Bauschild

Informationsschild zum Bauprojekt
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Daria Wójciak)

Situation während der Bauausführung im August 2016

Blick auf eine Baustelle mit Baggern, großen Steinhaufen und einer Betonplatte
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Daria Wójciak)

Fischaufstiegsanlage

treppenähnliche Steine über die Wasser fließt
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Daria Wójciak)

Wehranlage Mühlgraben

Blick auf die Wehranlage
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Daria Wójciak)

Wehr nach Fertigstellung

Wasser im Vordergrund des Bildes am hinteren Ufer ist das Ufer mit Natursteinen an einer Stelle neu befestigt und es führt eine Treppe hinauf. im Hintergrund Bäume
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Daria Wójciak)

Wehr nach Fertigstellung

Blick auf das Wehr aus der Ferne zwischen Wiese und Bäumen
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Daria Wójciak)

EFRE-Erinnerungstafel

Goldenes Metallschild mit Informationen zur EU-Förderung auf einer Mauer, davor ein grünes Geländer

Gewässer

Lausitzer Neiße

Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Spree/Neiße
Am Staudamm 1
02625 Bautzen

Vorhabenszeitraum

2008 bis 2023

Bauzeit

2017 bis 2018

Baufirma

Nadebor Tief- und Landeskulturbau GmbH

Förderzeitraum 2007 - 2013

FV-Ident-Nr.: 101298030
Planung von Leistungsphase 1 bis 4

Förderzeitraum 2014 - 2020

FV-Ident-Nr.: 101298052
Planung ab Leistungsphase 5 und Bau

 

Ziel des Bauvorhabens

Mit der geplanten Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Ortslage Sagar sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Auf der Grundlage des Hochwasserschutzkonzeptes für die Lausitzer Neiße stellt sich der Neubau des Deiches mit verkürzter Trasse und Absenkung des Altdeiches als hochprioritär dar.

Der bestehende Deich schützte die Ortslage Sagar nicht mehr ausreichend vor Hochwasser. Aufgrund seines inhomogenen Aufbaus und der niedrigen Höhe wurde der Deich beim Hochwasser 2010 überströmt und war an zwei Stellen gebrochen.

Mit der Baumaßnahme wurde der Hochwasserschutz dahingehend verbessert, dass ein hundertjährliches Hochwasser (HQ100) möglichst schadlos abgeführt werden kann. Gleichzeitig wurde durch die geplante Deichrückverlegung die örtliche Vorlandretentionsfläche sowie der Abflussquerschnitt für Hochwasserabflüsse vergrößert. Der neue, näher am Ort entstandene Deich wird Sagar vor Abflüssen von bis zu 870 Kubikmeter pro Sekunde schützen.

Um die zusätzlichen Rückhalteflächen zu schaffen, wurde der Altdeich auf einer Länge von rund 670 Metern vollständig abgetragen. Ein Abschnitt des bestehenden Deiches wurde instandgesetzt und ist dann ebenfalls für ein statistisch gesehen einmal in 100 Jahren auftretendes Hochwasserereignis gewappnet. An diesen Abschnitt schließt eine neu errichtete Hochwasserschutzwand entlang der Straße des Unterdorfes an.

Nach Abschluss der Deichbauarbeiten erfolgten umfangreiche naturschutzfachliche Kompensationsmaßnahmen, da für die Baumaßnahmen ca. 120 Bäume gefällt werden mussten. So wurden die neu entstandenen Retentionsflächen, auf denen der Altdeich rückgebaut wurde, mit Stieleichen, Winterlinden, Hainbuchen und Flatterulmen aufgeforstet.

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro. Rund 2,5 Millionen Euro entfallen auf den Förderzeitraum von 2014 – 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

 

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Thomas Mehnert)

Hochwasserschutzdeich (Altdeich vor Bau) an der Lausitzer Neiße

Asphaltierter Weg durch eine Wiese, ringsherum Bäume
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Heike Dimmel)

Bauschild

Informationsschild zum Bauprojekt
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Heike Dimmel)

Neugebauter Hochwasserschutzdeich mit Übergang zum instandgesetzten Deich

gepflasterte Fläche, Wiese, Betonkante, dahinter dunkelgrüne Spundwand
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Heike Dimmel)

Hochwasserschutzdeich nach der Instandsetzung mittels innenliegender Spundwand

Blick auf die dunkelgrüne Spundwand, dahinter Wiese und Wald
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Heike Dimmel)

Hochwasserschutzwand entlang Straße Unterdorf

Straße mit niedriger Backsteinmauer auf der rechten Seite, links ein Gehweg, Laternen und Häuser
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Heike Dimmel)

EFRE-Erinnerungstafel

Metallschild mit Hinweisen auf die EU-Förderung

Gewässer Lungwitzbach

Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Zwickauer Mulde/Obere Weiße Elster
Muldenstraße
08309 Eibenstock OT Neidhardtsthal

Vorhabenszeitraum

2012 bis 2022

Bauzeit

2016 bis 2017

Baufirma

Krause & Co. Hoch-, Tief- & Anlagenbau GmbH

Förderzeitraum
2007-2013

FV-Ident-Nr.: 101150030
Planung von Leistungsphase 1 bis 6

Förderzeitraum
2014-2020

FV-Ident-Nr.: 102172052
Planung ab Leistungsphase 7 und Bau

 

Ziel des Bauvorhabens

Mit der geplanten Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Ortslage Bernsdorf/Hermsdorf, oberhalb des Wohngebietes „Lindenhof“ sicher gestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Bei Hochwasserereignissen am Lungwitzbach kam es im Bereich des Mühlgrabens zu Überflutungen und damit zu Schäden an bestehender Bebauung. Laut Hochwasserschutzkonzept ist vorgesehen, in Hermsdorf die bestehende Verwallung des Umfluters in einen Hochwasserschutzdeich nach DIN umzuwandeln.

Im Zuge der Umsetzung des Vorhabens (Maßnahme M28) wurde der Hochwasserschutz durch den Bau folgender einzelnen, zusammen wirkenden, Teilobjekte erreicht:

  • ein 116 Meter langer Hochwasserschutzdeich rechtsseitig des Lungwitzbach-Umfluters, beginnend am Wohngebiet „Lindenhof“ (Fluss-Kilometer 13+500) flussaufwärts
  • ein Ersatzneubau des Speisungsbauwerkes des Altarms, sowie
  • die Errichtung einer weiterführenden Hochwasserschutzwand (Länge: 148 Meter), welche bei Fluss-Kilometer 13+690 abwinkelt und weiter entlang des Mühlgrabens verläuft.

Die 116 Meter lange Deichbaumaßnahme wird als Einzonendeich, also als homogener Deich auf einem Erdplanum umgesetzt.

Das zu errichtende Speisungsbauwerk am Mühlgraben ist ein Ersatzneubau. Das zu ersetzende Vorgängerbauwerk war nicht mehr voll funktionsfähig. Die Errichtung erfolgte als monolithisches Stahlbetonbauwerk. Auch hier liegt die Gründungstiefe bei etwa 4 Metern. Die Abmessungen sind in der Breite 4,50 Meter und längs des Bachlaufes 19,80 Meter. Die kontinuierliche Speisung des Lungwitzbach-Altarms erfolgt unabhängig vom Wasserstand im Lungwitzbach-Umfluter. Diese Aufgabe erfüllt ein integrierter Abflussbegrenzer. Das Bauwerk erhielt eine befahrbare Überbauplatte als Verbindung der beiden Teile des Verteidigungsweges. Dieser wurde mit 3 Meter Breite landseitig hinter dem Hochwasserschutzdeich bzw. der Hochwasserschutzwand neu angelegt.

Die Hochwasserschutzwand wurde aus Fertigteilelementen gebaut. Sie wurden auf einem Gründungsbalken aufgesetzt. Um den Gründungsbalken sicher zu lagern, wurden Einzelbohrpfähle betoniert. Die Bohrtiefe beträgt ca. 4,0 Meter, dort befinden sich die für die sichere Gründung erforderlichen tragfähigen Schichten.

Dieses Vorhaben hoher Priorität schützt die Ortslage Hermsdorf vor einem Hochwasserereignis, wie es statistisch einmal in 100 Jahren auftreten kann (HQ100).

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen auf rund 3,0 Millionen Euro. Rund 1,2 Millionen Euro entfallen auf den Förderzeitraum von 2014 - 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Einmündung des Altarms in den Umfluter

Wiese, im Hintergrund Häuser, rechts fließt vor einem Waldstück ein Fluss
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Abzweig Altarm

Ein Graben, gefüllt mit ein wenig Wasser führt durch eine Wiese, am rechten Rand stehen Bäume und eine Laube
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Urzustand des Baufeldes

durch Gestrüpp sieht man einen Fluss
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Bauschild

Informationstafel zum Bauprojekt
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Betoneinbau Kopfbalken

Schotterweg, rechts daneben Metallwand im Boden und Schalung für Bauwerk
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Montage der Wandelemente

graue Mauer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Speisungsbauwerk im Bau

Blick in ein Betonbauwerk mit abfallenden Wänden rechts und links, am Ende ein raumähnlicher Bau
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Deich nach Fertigstellung

flach abfallende Wiese zu einem Fluss mit Bäumen
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Speisungsbauwerk nach Fertigstellung

Bauwerk im Deich am Wasser
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Hochwasserschutzwand am Lungwitzbach nach Fertigstellung

Fluss, flachabfallende Wiese und niedrige Mauer
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Karsten Schmidt)

Erinnerungstafel am Speisungsbauwerk

Metallinformationstafel zur EU-Förderung

Gewässer

Schwarze Elster

Antragsteller/Begünstigter

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Betrieb Spree/Neiße
Am Staudamm 1
02625 Bautzen

Vorhabenszeitraum

2009 bis 2023

Bauzeit

2015 bis 2016 (1. Bauabschnitt)
2018 bis 2019 (2. Bauabschnitt)

Baufirma

STRABAG AG (1. Bauabschnitt)
BauCom Bautzen Tief- und Straßenbau (2. Bauabschnitt)

Förderzeitraum 2007 - 2013

FV-Ident-Nr.: 101608030
Planung von Leistungsphase 1 bis 4

Förderzeitraum 2014 - 2020

FV-Ident-Nr.: 101608052
Planung ab Leistungsphase 5 und Bau

 

Ziel des Bauvorhabens

Mit der geplanten Maßnahme wird der Hochwasserschutz für den hochwassergefährdeten Bereich der Stadt Hoyerswerda sichergestellt.

Zusammenfassung des Vorhabens

Der Deichabschnitt 6-6 (Standortnr.: 2313) der Schwarzen Elster befindet sich rechtsseitig innerhalb der Stadt Hoyerswerda zwischen der Görlitzer Brücke und der Brücke „Spremberger Chaussee (von Fluss-Kilometer 130+837 bis 129+818).

Der Deich wurde in zwei Bauabschnitten saniert. Der erste Bauabschnitt von der Görlitzer Brücke bis zur Bautzener Brücke (Fluss-Kilometer 130+837 bis 130+273) wurde bereits von 2015 bis 2016 saniert. Der zweite Bauabschnitt von der Bautzener Brücke bis zur Brücke „Spremberger Chausee“ (Fluss-Kilometer 130+273 bis 129+818) wurde von 2018 bis 2019 instandgesetzt. Als Ausgleichsmaßnahme für den 2. Bauabschnitt wurde im Herbst 2019 der Teilrückbau der Otto-Nagel-Straße in Hoyerswerda ausgeführt.

Ziel des Vorhabens ist der Schutz der Stadt Hoyerswerda vor einem Hochwasserereignis, wie es statistisch einmal in 100 Jahren auftreten kann (HQ100).

1. Bauabschnitt

Länge

564 Meter

Höhe über dem Gelände

1,2 Meter

Bauzeit

Oktober 2015 bis Juni 2016

Der Abschnitt befindet sich rechtsseitig der Schwarzen Elster von der Görlitzer Brücke bis zur Bautzener Brücke (Fluss-Kilometer 130+837 bis 130+273).

2. Bauabschnitt

Länge 463 Meter
Höhe über dem Gelände

1,2 Meter

Bauzeit

Mai 2018 bis April 2019

Der Abschnitt befindet sich rechtsseitig der Schwarzen Elster von der Bautzener Brücke bis zur Spremberger Chaussee (Fluss-Kilometer 130+273 - 129+818).

Kosten

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 3,0 Millionen Euro. Rund 2,7 Millionen Euro entfallen auf den Förderzeitraum von 2014 – 2020. Davon werden 80 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 20 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Bilder

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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Sebastian Haufe)

Deichansicht in Längsrichtung vor Durchführung der Baumaßnahme

Wiese mit Bäumen neben einem Fluss , parallel dazu eine kleine Straße
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen)

Layout vom Bauschild für den 1. Bauabschnitt

Informationsschild zum Bau
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Sebastian Haufe)

1. Bauabschnitt nach Fertigstellung, mit EFRE-Erinnerungstafel

asphaltierte Straße parallel zu einem Fluss, links ein Findling mit einem Metallschild
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Mechthild Lehmann)

2. Bauabschnitt vor der Bauausführung

Fluss, die Wiesen am Ufer sind leicht schneebedeckt
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Mechthild Lehmann)

Altbestand des Regenwasserauslaufbauwerks

Wiese, Fluss, dahinter ein weißes Haus
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Mechthild Lehmann)

Bauschild 2. Bauabschnitt

Informationsschild zum Bauprojekt hinter einem Bauzaun
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Mechthild Lehmann)

2. Bauabschnitt während der Bauausführung, mit Spundwand als Innendichtung

als Zickzack geformtes Metall in der Erde, parallel zum Fluss daneben
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Mechthild Lehmann)

Deich nach Fertigstellung

grobe Pflastersteine vorn im Bild mit Wiese und einem Fluss
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Mechthild Lehmann)

Regenwasserauslaufbauwerk nach Fertigstellung

gepflasterte Fläche mit leichtem Hang im Hintergrund, davor ein langes grünes Gitter
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(© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Mechthild Lehmann)

Otto-Nagel-Straße

Blick auf eine Straße daneben Wiese und Wald